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Geschichte des Boßelns
Das Spiel hat sich besonders im Küstenbereich von Generation zu Generation übertragen und weiterentwickelt. Leider gibt es keine schriftlichen Dokumentationen über den Ursprung des Boßelns, so dass man auf mündliche Überlieferungen angewiesen ist.
Im friesischen Binnenland hat sich im Zuge der Befestigung von Strassen zum Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Kegeln das heutige Boßeln entwickelt.
Da sich zur damaligen Zeit die Kegelbahnen meist im Freien befanden, führte der friesische Spieltrieb dazu, die Kugel nicht nur auf der Kegelbahn zu schieben, sondern die angrenzende Strasse zum Weitwurf zu nutzen.
In den Anfängen des Boßelns galt es nach der Ernte- und besonders in der Fastnachtszeit die Pockholzkugel auf den Strassen zu werfen. Immer noch hat sich die Boßelsaison in der ungemütlichen Jahreszeit gehalten.
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