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In Ostfreesland is't am besten
Ostfrieslandlied von Johannes Koenen

In Ostfreesland is't am besten, over Freesland geiht der niks.
War sünd wall de Wichter mojer, war de Jungse wall so fix.
In Ostfreesland mag ik wesen, anners nargens lever wesen,
over Freesland geiht der niks, over Freesland geiht der niks.

Nee, 't is nargens, nargens beter as war hoch de Dieken stahn,
war up 't Eiland an de Dünen hoch hennup de Bulgen slaan;
war so luut de Noordsee bullert, war ji könen up de Dullert
Dreemast-Schepen fahren sehn, Dreemast-Schepen fahren sehn.

Nargens bleiht de Saat so moje, nargens is de Buur so riek,
nargens sünd de Kojen fetter, nargens geiht de Ploog so liek,
nargens gifft so faste Knaken, weet man leckerder to maken Botter,
Kees' un Karmelkbree, Botter, Kees un Karmelkbree.

War in d' Wagen Törf un Kinner worden haalt van 't Hochmoor heer;
war de hele Welt sük lüstig maakt up 't Is bi't Genferbeer;
war s' in't Feld mit Kloten scheten, war se Bookweit-Schubbers eten,
Harm up Freersfoten geiht, Harm up Freersfoten geiht.

För Ostfreesland, för Ostfreesland laat ik BIoot un Leven geern,
weer ik man weer in Ostfreesland, war so mennig söte Deern.
In de Frömde wünsk ik faken: Kunn'k doch Moders Breepott haken
hören weer in d' Hörn bi 't Füür, hören weer in d' Hörn bi 't Füür.


Heil dir o Oldenburg
Die Melodie der „Oldenburger Hymne“ wurde komponiert von der Großherzogin Cäcilie von Oldenburg,
geb. Stockholm 22. 6. 1807, ges. Oldenburg 27.1.1844.
Den Text dichtete Theodor v. Kobbe 1844,
geb. Glückstadt 8. 6. 1798, ges. Oldenburg 22. 2. 1845,
Textkürzung nach einem Vorschlag des Ollenburger Kring 1929.

Heil dir, o Oldenburg! Heil deinen Farben!
Gott schütz dein edles Ross, er segne deine
Garben! Wie deine Eichen stark, wie frei des Meeres
Flut, sei deutscher Männer Kraft dein höchstes Gut!

Ehr’ deine Blümelein, Pfleg’ ihre Triebe,
Blau und rot blühen sie, Die Freundschaft und die Liebe.
Schleudert den fremden Kiel. Der Sturm an deinen Strand,
Birgt ihn der Lotsen Schar Mit treuer Hand,

Wer deinem Herde naht, Fühlt augenblicklich,
Dass er hier heimisch ist, Er preiset sich so glücklich:
Führt ihn sein Wanderstab Auch alle Länder durch,
Du bleibst sein liebstes Land, Mein Oldenburg!




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